Klingende Vordereifel im Big-Band-Sound

adi_beckerKlingende Vordereifel im Big-Band-Sound

 

Adi Becker, Mitglied der Big-Band der Bundeswehr, oblag in diesem Jahr das Dirigat bei der Veranstaltung „Klingende Vordereifel“. Er hat unverkennbar seine Handschrift hinterlassen, denn ein echter Big-Band-Sound hatte Einzug gehalten in das Verbandsgemeindeorchester. So etwas ist nur möglich, wenn die Besetzung dies hergibt. Aus über 50 Musikerinnen und Musikern aus den Musikvereinen „St. Valerius“ Baar, „Harmonie“ Langenfeld, „Burgkapelle“ Monreal, „Waldecho“ Nachtsheim und „Eifelperle“ Weiler sowie einigen befreundeten Musikern   bestand das Orchester und es war ausgewogen besetzt. Ein Klangkörper, der sich hören lassen konnte.

Nach dem Eröffnungsstück begrüßte der Vorsitzendes des Gastvereins „Waldecho“ Nachtsheim, Thomas Dörrenberg, die Gäste. Er erklärte, mit welchem Einsatz und welcher Freude die Akteure sich auf dieses Konzert vorbereitet haben.

Bürgermeister Gerd Heilmann ging auf die Bedeutung der Musik ein und freute sich über die rege Teilnahme von Seiten der aktiven Musikerinnen und Musiker, aber auch auf Seiten der Besucher.

Nach einem weiteren Grußwort von Ortsbürgermeister Thomas Göbel übernahm Dirigent Adi Becker das Mikrophon, um die Veranstaltung zu moderieren. Dabei informierte er die Zuhörer über die Charakteristik der Stücke und wusste auch so manche Geschichte am Rande zu erzählen.

Mit einem klassischen Marsch, dem Yorkscher Marsch, wurde das Konzert fortgesetzt. Mit Orion von Jan van der Roost stand ein weiterer  Marsch auf dem Programm, ein langsamer Marsch, dessen getragenes Tempo jedoch keineswegs passiv oder schwerfällig wirkt.

Bei den übrigen Stücken konnte sich der Big-Band-Sound frei entfalten.

Neben Condacum, ebenfalls von Jan van der Roost, galt dies besonders für die Filmmelodien aus „Die glorreichen Sieben“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“, eingebunden in dem Stück „Moment for Morricone“ von Ennio Morricone, ein schwieriges Medley mit dynamischen Passagen, welches das Orchester jedoch mit Bravur meisterten.

Im Unterhaltungswert ebenfalls sehr hoch ist eine Zusammenfassung bekannter Udo Jürgens Lieder, weil jeder „das ehrenwert Haus“, „aber bitte mit Sahne“ oder „griechischer Wein“ kennt.

Zum Schluss stand ein besonderer Leckerbissen auf dem Programm, nämlich Copacabana von Barry Manilow. Hier konnten die Aktiven an der Percussion besondere Akzente setzen.

Natürlich wurde das Orchester nicht ohne Zugaben entlassen, wobei als letzte Zugabe noch einmal, von den Musikerinnen und Musikern gewünscht, das Stück „Moment for Morricone“ vorgetragen wurde.

Zum Schluss bedankten sich die Aktiven beim Dirigenten mit einem Präsentkorb.

Thomas Dörrenberg brachte es auf den Punkt: „Adi, du schaffst es, einen an seine Grenzen und darüber hinaus zu führen und man hat trotzdem das Gefühl, dass es Spaß macht“.

Die Zuhörer in der voll besetzten Gemeindehalle in Nachtsheim erlebten eineinhalb Stunden brillante Unterhaltung und das Urteil fiel einstimmig aus: ein klasse Konzert auf beachtlichem Niveau. Der Besuch hat sich gelohnt!

Am Ausgang hatten die Besucher die Möglichkeit, den Hilfefonds „Martinshilfe“ zu unterstützen, in dem sie eine Spende in die Spendentuba legen konnten.

Ein besonderer Dank gilt der Voba RheinAhrEifel eG. für die finanzielle Unterstützung dieser Veranstaltung.

Quelle: Verbandsgemeinde Vordereifel, vom 22.03.2016